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Memórias do Instituto Oswaldo Cruz

Print version ISSN 0074-0276On-line version ISSN 1678-8060

Abstract

BARTH, Rudolf. Das Duftorgan eines Maennchens der Gattung Eriopyga (Lepidoptera, Noctuidae, Hadeninae). Mem. Inst. Oswaldo Cruz [online]. 1951, vol.49, pp.599-640. ISSN 0074-0276.  https://doi.org/10.1590/S0074-02761951000100014.

1. Es wird das Duftorgan eines Maennchens der Noctuidengattung Eriopyga (Lepidoptera, Hadeninae) morphologisch, mikroanatomisch und histologisch beschrieben. Die systematische Einordnung des Objekts wurde von Herrn Prof. Dr. A. DE COSTA LIMA durchgefuehrt. Ob es sich urn eine neue Art handelt, konnte noch nicht geklaert werden, da das Material zur histologischen Untersuchung teilweise zu Praeparaten verarbeitet worden war. 2. Der druesige Teil des Organs liegt in einer lateralen Laengsrinne beiderseits der Tergite der Segmente II, III und IV. Der Verteilerpinsel inseriert auf einem einrollbaren Fortsatz der vorderen Ecke des Tergits des Segments II. 3. Das Organs vertritt den Typ der zusammengesetzten Duftorgane. 4. Die Druesenzellen bilden eine zusammenhaengende Druesenplatte, die nur einige reduzierte Ausleitungsborsten als Reste einer frueheren allgemeinen Beborstung besitzt. 5. Die Druesenzellen besitzen keine Ausfuehreinrichtungen, das Sekret muss durch die Cuticula diffundieren. 6. Die Druesenplatte wird von einem Netzwerk von Muskelfasern oder elastischen Fasern uebersponnen, die von Dorsoventralmuskeln abstammen und zwischen Druesenzellen inserieren. Evtl. erhoehen sie den Sekretdruck in den Zellen. 7. Das Sekret wird von einem Verteiierpinsel der Luft mitgeteilt. Der Pinsel kann durch Muskeln ausgebreitet werden. 8. Der Bau der Verteilerborsten zeigt eine solide Zone in der Mitte. Diese Zone wird als Sperrzone gedeutet, die das Abfliessen des von der Spitze aufgenommenen Sekrets in den basalen Teil der Borste verhindert. 9. Es wird eine Nebendruese beschrieben, deren Sekret evtl. die Wirkung der Sperrzone erhoehen kann. 10. Es muss aus den Befunden geschlossen werden, dass das Duftorgan dieser Art der Gattung Eriopyga auf einem relativ hohen Entwicklungsstand steht.

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