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Memórias do Instituto Oswaldo Cruz

Print version ISSN 0074-0276On-line version ISSN 1678-8060

Abstract

LACOMBE, Dyrce. Estudos anatômicos e histológicos sôbre a subfamília Triatominae (Heteroptera, Reduviidae): VII. Estudo anatômico do ducto intestinal do Triatoma infestans. Mem. Inst. Oswaldo Cruz [online]. 1957, vol.55, n.1, pp.69-111. ISSN 0074-0276.  http://dx.doi.org/10.1590/S0074-02761957000100005.

Im Hinblick auf die Bedeutung, die gewisse blutsaugende Triatominen fuer das menschliche Leben besitzen, wird die in userem Laboratorium bagonnene Serie von Beobachtungen ueber den Koerperbau dieser Hemipteren-Gruppe fortgesetzt. In der vorliegenden Arbeit werden die Anatomie und Mikroanatomie von Triatoma infestans behandelt. Von den drei Hauptzonen des Darmkanals (Stomodaeum, Mesenteron, Proctodaeum) sind die erste und dritte ectodermalen Ursprungs, waehhrend der mittlere endodermal ist. Das Stomodaeum setzt sich aus Pharynx und Oesophagus zusammen, das Proctodaeum aus pylorus, Ileum und Rectum. Das Mesenteron besteht aus dem Pro- und Postmesenteron und der "Uebergangszone". Anatomie und Mikroanatomie des Pharynx wurden von BARTH (1952) des naeheren beschrieben. Eien Proventrikel ist nicht vorhanden, so dass der Oesophagus direkt in das Fomesenteron uebergeht. Letzterer beginnt mit der valvula cardiaca, die im Verein mit den Falten des Endes des Oesophagus einen Rueckfluss der Nahrung verhindert. Waehrend der Nahrungsaufnahme dehnt sich die Wand des Promesenteron dank der zahlreichen Falten aus, um eine moeglichst grosse Blutmenge aufnehmen zu koennen. Zwischen Pro- und Postmesenteron liegt eine durch Epithelfalteten und Muskeln gebildete, sphinkteraehnliche Verengung. Das Postmesenteron hat etwa fuenffache Koerperlaenge und ist in viele Schilingen gelegt. Sein Epithel besitzt hohe und schmale Zellen und bildet zahlreiche Falthen. Die Zellen besitzen ein deutliches aber nedriges Rhabdorium. Das Postmesenteron endet hinter der valvula pylorica, die hinter der Einmuendungen der Malpighischen Gefaesse gelegen ist. Zwischen Postmesenteron und Proctodaeum liegt die "Uebergangszone" (noch endodermalen Ursprungs), die sich aus den Muendungsampullen der vier Malpighischen Gefaesse, der valvula pylorica und der "hellen Zone" kubischer Zellen zusammensetzt. Die vier Malpighischen Gefaesse sind lang, duenn und eifach und verknaeulen sich unterreinander . Ihre Muendungsampullen werden von ihren erwiterten Basen gebildet, die charakteristische Zellen besitzen. Die Form der valvula pylorica geht aus den Figuren 27-44 hervor. Der Pylorus ist von duenner Cuticula ausgekleidet, seine Hypodermis ist syncytial. Das Ileum bsitzt hohe Falten und staerkere Muskulatur als der Pylorus. Das Rectum ist durch den grossen Copulationsapparat dorsal verlagert. Seine Hypodermis besitzt wohl isolierte Zellen.

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