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Memórias do Instituto Oswaldo Cruz

Print version ISSN 0074-0276On-line version ISSN 1678-8060

Abstract

LACOMBE, Dyrce. Contribuição ao estudo dos Embiídeos: IV. Polimorfismo sexual da região cefálica de Embolyntha batesi Mac lachlan, 1877 (Embiidina, Embiidae). Mem. Inst. Oswaldo Cruz [online]. 1958, vol.56, n.2, pp.655-681. ISSN 0074-0276.  http://dx.doi.org/10.1590/S0074-02761958000200013.

In Fortsetzung der Embiiden-Studien werden in dieser Arbeit die Mundteile und die Zusammensetzung des Kopfes bei Maennchen und Weibchen von Embolyntha batesi vergleichend betrachtet. Der Kopf ist prognath und von kleinen borsten besetzt. Er stellt zum Schutz des Nervensystems und der anderen Kopforgane den widerstandsfaehigsten Teil des Koerpers dar. Seine Groesse variiert in beiden Geschlechtern, der Index (Laenge zu Breite) belaeuft sich beim Weibchen auf 1,06, beim Maenchen auf 1,36. Der Kopf des Weibchens ist staerker niedergedrueckt und kurz, der des Maennchens hoeher und laenger. Mit Ausnahme der Coronal- und Postfrontalnaht und einiger kleinerer Naehte beim Maennchen, sind die Naehte in beiden Geschlechtern sichtbar. Die Temporalnaht, die Vertex und Genae trennt, bildet eine tiefe Rille, die in das Innere des Kopfes eindringt und einen Teil des Innenskeletts bildet. Zum Teil traegt diese Naht am Zustandekommen der verschiedenen Kopfformen bei. Ventralwaerts trennt die Temporalnaht die Genae von den Subgenae. In beiden Geschlechtern ist die Hypostomalnaht betont ausgebildet; an ihrem inneren Teil setzen die Tentorialaeste, an ihrem seitlichen die Maxillen an. Das Tentorium zeigt einen urspruenglichen Bau mit einem Zentralkoerper von fast quadratischem Umriss. Nach vorne gehen aus den Ecken zwei Arme ab, die sich dorsalwaerts wenden und dann sich verzweigen; ein Ast setzt nahe der Antennenbasis, der andere an der Einlenkung der Mandibeln an. Die hinteren Tentorialaeste bleiben ventral und gehen zur Hypostomalnaht. Die Antennen sind fadenfoermig und besitzen eine variierende Anzahl von Gliedern. Die grossen Augen der Maennchen sind nierenfoermig und vorspringend. Die Anzahl der Omatidien verhaelt sich wie 34 (beim Maennchen) zu 41 (beim Weibchen) auf eine bestimmte Region bezogen. Der Clypeus ist nur undeutlich von der Stirn abgesetzt; er ist in Clypeus und Anteclypeus eingeteilt. Die Clypeus-Labrum-Naht ist stark ausgebildet, sie dringt in das Innere ein und dient den Labrummuskeln als Ansatz. Das Labrum besitzt auf seiner Unterseite Sensillen, die in Form, Groesse und Struktur bei beiden Geschlechtern verschieden sind. Die mandibeln sind in den beiden Geschlechtern stark unterschiedlich gebaut, was wahrscheinlich mit ihrer Funktion in Verbindung steht. Beim Weibchen werden sie zum kauen, beim Maennchen zum Festhalten bei der Copulation gebraucht. Durch die Morphologie der Mandibeln lassen sich beide Geschlechter unterscheiden. Die Incisivi und Molares sind beim Weibchen staerker ausgebildet als beim Maennchen. Bei diesem ist die Innenseite concav mit warzig-faltiger Cuticulaals Haftflaeche bei der Copula. Die Maxillen, beim Weibchen staerker...

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