Freud und die Dimensionen der Hysterie im Fall von Christoph Haizmann

Sonia Leite About the author

Der vorliegende Artikel beschreibt zunächst einige historische Aspekte zum Thema der Hysterie, insbesondere die dämonologische Dimension und die "Theorien", welche die Idee des Teufels mit den "Seelenkrankheiten" verknüpfen. Freuds Artikel „Eine Teufelsneurose im siebzehnten Jahrhundert" (1923), verfasst in einer Zeit als Freud sich für Hexerei, Besessenheit und verwandte Phänomene interessierte, untersucht den Fall des Malers Christoph Haizmann. Da dieser an Krämpfen und furchterregenden Halluzinationen litt, schloss er einen Pakt mit dem Teufel. In seinem Artikel erörtert Freud die Beziehungen zwischen der Figur des Teufels und der väterlichen Figur, wobei er eine grundlegende Frage für das Studium der Hysterie hervorhebt, die den späteren Ausführungen von Lacan zu diesem Thema dienen wird.

Schlüsselwörter:
Hysterie; Besessenheit; Funktion des Vaters


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